Trensen / Kandaren

Typisch in der spanischen Reitkunst und am weitesten verbreitet sind zwei unterschiedliche Zäumungen. 

Doma Vaquera & berittener Stierkampf

Für die Reitweise der „Doma Vaquera“ und dem berittenen Stierkampf kann man zwei unterschiedliche Zäumungen verwenden.

Zum Einen den Sevillana-Zaum, der sich aus Stirnriemen, beidseitig verschnalltem Backenstück, Kehlriemen und Nasenriemen zusammensetzt. Zum Anderen der Jerezana-Zaum, der aus Stirnriemen, links verschnalltem Backenstück und einem Nasenriemen besteht.

An beiden der jeweiligen Zäume ist am Stirnriemen das so genannte Mosquero befestigt. Darunter versteht man etwa 15 Lederfransen, die in den Stirnriemen eingearbeitet wurden und über das Gesicht des Pferdes bis kurz über den Nasenrücken herabhängen. Dies dient zum Schutz des Kopfes vor Fliegen und Bremsen. Zu Fiestas oder Turnieren werden kunstvoll geflochtene Mosqueros an dem Stirnriemen befestigt, die meist aus Pferdehaaren oder Seidenfäden hergestellt werden.

Beide Zäume werden mit einer blanken Kandare oder mit einer Kandare mit Unterlegtrense geritten.

Doma Vaquera & berittener Stierkampf
Doma Vaquera & berittener Stierkampf
Doma Vaquera & berittener Stierkampf
Doma Vaquera & berittener Stierkampf
Doma-Classica

In der Doma Classica, der Hohen Schule, werden junge Pferde mit einem normalen oder doppeltgebrochenen Gebiss geritten. Erst wenn dem Pferd die Lektionen der Hohen Schule beigebracht werden, wird geschieht dies mit einer Kandarenzäumung.

Gewöhnlich wird in der Dressur die Kandare mit Unterlegtrense verwendet. Die Zäumung besteht aus einem englischen Reithalfter ohne Sperrriemen, sowie aus jeweils einem Paar Kandaren- und Trensenzügeln.

Doma-Classica
Doma-Classica
Doma-Classica
Doma-Classica